E-Taxi in Wien

E-Taxi in Wien: Unternehmen profitieren

Die Gesamtkosten für ein E-Taxi in Wien sind wesentlich geringer als für ein Taxi mit Verbrennungsmotor. Taxiunternehmen berichten von Wartungskosten um die 70 Euro nach 20.000 km. Denn die Bremsen werden weniger abgenützt, der Ölwechsel entfällt, ein Zahnriemen ist nicht nötig und ein Getriebe sucht man vergeblich. Nicht nur das Service ist spottbillig, auch die laufenden Stromkosten fallen gering aus. So muss man nur rund 4 Euro für 100 km an Reichweite zahlen.

E-Taxi in Wien: es geht noch billiger

Seit April 2016 fördert das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie das Projekt eTaxi  mit rund 1,7 Millionen Euro. Enthalten sind Förderungen für E-Autos von 8.000 Euro beim Kauf. Im Zuge des Projekts wurden über ganz Wien 11 Schnellladestationen aufgestellt. Bei diesen laden die Taxifahrer ihr E-Auto in 30 min. bis zu 80 % wieder auf. An den Stromtankstellen tanken die TaxifahrerInnen den Strom auch gratis. Damit ist der Betrieb und die Wartung für ein E-Auto um vieles günstiger, als für ein Auto mit Verbrennungsmotor.

Schnell noch Fahrzeuge bestellen

Laut Wienenergie gibt es den Gratis-Strom noch bis zum 31.Dezember 2017. Wie schon erwähnt, sind jedoch die Stromkosten auch danach für die E-Taxis noch sehr günstig. Ein Auto mit Verbrennungsmotor kann bei diesen Preisen fast nicht mehr mithalten.

Länger Zeit haben die Wiener Taxifahrerunternehmen noch, um den 8.000 Euro Kaufbonus in Anspruch zu nehmen. Und zwar noch bis Ende Juni 2018. Es muss jedoch das E-Taxi in Wien bis dahin bereits in Betrieb genommen worden sein, um die Förderung zu bekommen. Das heißt, dass die Taxi-Unternehmen das E-Auto rechtzeitig kaufen müssen, da die Lieferzeiten einige Wochen bis Monate sein können.

Autos sind reserviert

Nissan sichert eine rechtzeitige Lieferung des Leaf 2.Zero mit 40 kWh-Akku bei einer Bestellung bis 21. Dezember 2017 zu. Bei Hyundai sind 30 Stück IONIQ Elektro für den eTaxi-Betrieb reserviert. Denn mit diesen zwei Automarken sind auch momentan die meisten E-Taxis in Wien unterwegs. Insgesamt konnten (Stand Oktober 2017) 28 Autos für das Projekt E-Taxi in Wien auf die Straße gebracht werden.

E-Taxi Wien_Nissan und Hyundai sind reserviert.

E-Taxi Wien_Nissan und Hyundai sind reserviert.

Schulungsvideos für Taxifahrer

Die tbw research GesmbH bietet mit Schulungsvideos ein zusätzliches Service an, um sich die Kaufentscheidung zu erleichtern. Zu folgenden Themen werden Beiträge angeboten:

  • Maximale Reichweite durch sparsames Fahren
  • Laden an den eTaxi-Schnellladestationen
  • Laden in Garagen und auf Parkplätzen
  • Ein Tipp für Ihr Trinkgeld

Falls nach den Videos noch Fragen bestehen, kann man sich direkt an die Wiener Stadtwerke wenden. Unter der Nummer +43 (0)664 88481004 gibt Herr Mag. Harald Wakolbinger Auskunft.

Alle Taxiunternehmen, die sich nun überlegen auf ein E-Taxi in Wien umzusteigen, sollten jetzt rasch zugreifen. Das eigene Geldbörserl, die KundInnen und die Umwelt werden sich freuen.

Unternehmen profitieren durch Förderung von Elektroautos

Am 20.06.2017 lud die Grüne Wirtschaft Wien zum Elektromobilitäts-Workshop ein. Unter dem Titel „Dein Unternehmen profitiert von Elektromobilität“ führte Jürgen Habringer durch den Vormittag. Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten die Gelegenheit, um sich näher über Elektromobilität zu informieren. Die thematische Bandbreite erstreckte sich von technischen Grundlagen über Ökobilanzen aktueller Fahrzeuge bis hin zur Wirtschaftlichkeitsrechnung basierend auf der Förderung von Elektroautos. Das nicht sehr überraschende Ergebnis: Finanziell stellt ein Elektroauto schon heute eine ernstzunehmende Alternative für Betriebe dar.

Bild Infoworkshop

Startfolie des 3-stündigen Infoworkshops

Förderung von Elektroautos macht Sinn

Da Elektroautos wirtschaftlicher und umweltschonender sind, und überdies die Menschen weniger gesundheitlich belasten, werden die alten Verbrenner bald von den Straßen verschwinden. Dies muss auch schnell passieren, wollen wir die Klimaziele im Pariser Abkommen (globale Erderwärmung weit unter 2°C) auch einhalten. Ein adäquates und wirksames Mittel dazu ist die sogenannte europäische „CO2-Verordung“. Demnach sind die Autobauer verpflichtet, bestimmte CO2/km-Grenzwerte beim Flottendurchschnitt aller verkauften Fahrzeuge einzuhalten. Zusätzlich setzen viele europäische Länder auf Anreizsysteme. Das sind Förderungen von Elektroautos beim Kauf und auch bei laufenden Kosten. So wird auf politischer Ebene der Durchbruch der Elektromobilität realisiert.

Bild: Elektroauto hat Vorteile bei Wirtschaft, Umwelt und Gesundheit

Elektroautos sind wirtschaftlicher und umweltschonender und belasten die Menschen gesundheitlich weniger als fossil betriebene Fahrzeuge

Amortisation nach zwei Jahren

Mittels eines Kostenvergleich-Rechners stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fest, dass sich ein betriebliches Elektroauto in Österreich schon nach zwei Jahren gegenüber einem vergleichbaren Fahrzeug mit Verbrennungsmotor amortisieren kann. Die momentan höheren Investitionskosten werden mit der Kaufprämie reduziert. Dazu kommen noch steuerliche Anreize beim Kauf wie der Wegfall der NOVA und die Möglichkeit zum Vorsteuerabzug. Durch den Wegfall des Sachbezugs und der motorbezogenen Steuer ist der laufende Betrieb um ein Vielfaches günstiger als der eines Benzin- oder Dieselautos. Diese Gesamtheit der Förderung von Elektroautos ist ein starkes wirtschaftliches Signal an die österreichischen Unternehmen.

Kaufprämie und steuerlicher Anreiz

Förderung von Elektroautos für Betriebe

Viel günstiger und unproblematischer in der Erhaltung

Strom ist viel günstiger als Benzin und Diesel. Ein E-Auto kommt mit 100 Euro rund 5.500 km weit, und zwar mit einem Strompreis von 10 Cent/kWh (wie für mittlere- und große Betriebe üblich) bei einem Energieverbrauch von 18 kWh/100 km. Im Vergleich dazu schafft ein Dieselfahrzeug mit 4,5 l/100 km rund 1.800 km bei einem derzeitigen Preis von 1,2 Euro pro Liter. Das bedeutet, dass ein E-Auto um den gleichen Betrag dreimal soweit fährt als ein vergleichbares Fahrzeug mit herkömmlichen Sprit.

Überdies ist die Wartung des Elektro-Fahrzeugs viel material- und kostenschonender. Denn es fallen etliche Bauteile weg, die in einem konventionellen Fahrzeug nötig sind. Das sind unter anderem: Der Keilriemen, die Filter, die Lambda-Sonde, der Luftmengenmesser und das Motoröl. Auch die Bremsen werden durch die Möglichkeit der Rekuperation bei E-Autos weniger beansprucht. Der Austausch einer möglichen defekten Traktionsbatterie ist schnell erledigt. Dadurch entfällt das wochenlange Stehenlassen des E-Autos in der Werkstatt.

Volkswirtschaftlicher Gewinn

4,5 Mrd. Euro gibt Österreich für Sprit aus erdölfördernden Ländern aus. Ein weiterer Grund auf Elektromobilität aus heimischer ökologischer Stromproduktion zu setzen. Denn damit bleibt die Wertschöpfung im Land und die Betriebe in Österreich können durch eine steuerliche Entlastung mit dem freiwerdenden Geld weiter unterstützt werden. Also nicht nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht, sondern auch aus volkswirtschaftlicher Sicht ist Elektromobilität eine große Chance für Österreich. Darum macht es noch mehr Sinn, die Förderung von Elektroautos auszubauen.

Bei Ökobilanz ist das Elektroauto nicht zu schlagen

Das Elektroauto hält bei der Ökobilanz auch dem Vergleich mit einem Verbrenner stand. Hier sind es zwei Kategorien, die ausschlaggebend sind. Erstens die Umweltauswirkung (Energieverbrauch und CO2-Emissionen) und zweitens die gesundheitliche Auswirkung auf Menschen (Stickoxide und Feinstaub).

Bild: Ökobilanz von Elektroautos

Ökobilanz von E-Autos und Verbrennern

Der angestellte Vergleich der Ökobilanz basiert auf Realwerte und einer Lebenszyklusanalyse. Eingerechnet ist ein Tausch der Traktionsbatterie nach 7,5 Jahren, wobei Hersteller bereits mehr als 10 Jahre Garantie geben. Ein durchschnittliches Auto fährt 13.200 km im Jahr und das über 15 Jahre. Der Materialverschleiß erstreckt sich von der Produktion bis zum Recycling.

Wie in der Tabelle ersichtlich schneidet in allen vier Kategorien das Elektroauto besser ab als das Benzin- und Dieselfahrzeug. Zu berücksichtigen ist überdies, dass die Hauptkriterien für den CO2-Abdruck eines E-Autos in Zukunft immer besser werden. Der Strommix in Österreich und Europa wird in absehbarer Zeit zu 100% aus erneuerbaren Energieträgern bestehen, die Autobatterie wird immer leistungsfähiger und die Karrosserien werden immer leichter und bald auch extra für E-Autos entwickelt.

Kein einziger Nachteil von E-Autos gegenüber Verbrennern

Alles in allem ist Elektromobilität die Zukunft. Daher muss die Förderung von Elektroautos auch weiter vorangetrieben werden und Anreize auch in den Gemeinden geschaffen werden. Wenn die Autobauer E-Autos bauen, die für den Massenmarkt tauglich sind, kann die Förderung von Elektroautos gelockert werden. Dann wird sich die neue Technologie im Massenmarkt bei den Menschen sowieso durchsetzen.

Überzeugte Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Der Workshop hat einige Unternehmerinnen und Unternehmer angeregt, den nächsten Autokauf mit Elektrofahrzeugen zu realisieren. Damit ersetzen immer mehr Elektrofahrzeuge die Verbrenner und es wird die grüne Bewegung im wirtschaftlichen Personen- und Transportverkehr fortgesetzt. Die Grüne Wirtschaft wird sich weiterhin massiv für Elektromobilität einsetzen, damit das Zukunftsthema bei den Unternehmerinnen und Unternehmern ankommt.

 

Förderung von Elektroautos

Förderung von Elektroautos in Betrieben

In Österreich gilt die Förderung von Elektroautos bereits seit dem Jahr 2016. Ab dem 01.01.2017 haben sich die Förderbestimmungen ein wenig geändert, wobei der neue Fördertopf für Kaufprämien bis Ende 2018 gilt. Für Betriebe ist es also nach wie vor attraktiv, sich elektrisch betriebene Fahrzeuge zu beschaffen. Mittlerweile beträgt die Förderung von Elektroautos rund 3.000 Euro vom Nettolistenpreis. Insgesamt stehen laut Kommunalkredit Public Consulting (KPC) mit Stand Juni 2017 noch zirka 13 Millionen Euro im Fördertopf zur Verfügung. Österreichische Betriebe sollten sich diesen Betrag abholen.

Rund 8.900 E-Pkws

Mit der noch vorhandenen Fördersumme könnten rund 8.900 Elektroautos beim Ankauf gefördert werden. Doch nicht nur rein elektrisch betriebene Fahrzeuge fallen unter die Förderkriterien. Auch Hybridfahrzeuge und Fahrzeuge mit Brennstoffzellen sind förderwürdig. Es ist aber nicht unbedingt nötig, sich ein Fahrzeug zu kaufen. Der E-Mobilitätsbonus fördert nämlich auch Leasing-Fahrzeuge. Dazu ist es nötig eine Anzahlung von mindestens 1.800 Euro brutto für das Fahrzeug zu leisten.

Förderung von Elektroautos nicht nur beim Kauf

Zusätzlich zur Kaufprämie von 3.000 Euro entfällt auch die Normverbrauchsabgabe. Und auch der laufende Betrieb ist steuerlich begünstigt. So ist es für Unternehmen möglich den Vorsteuerabzug geltend zu machen. Weiters wird der Sachbezug nicht für die Berechnung der Steuerlast berücksichtigt. Über die Jahre sind dazu mehr als als 10.000 Euro zu sparen. Ein Vergleichsrechner dazu bietet die Austrian Mobile Power an.

Förderung von Elektroautos in Betrieben

Webseite der KPC – Förderung von Elektroautos

Unkomplizierte Abwicklung der Förderung

Zuständig für die Abwicklung des E-Mobilitätsbonus ist im Zuge der Umweltförderung die Komunalkredit Public Consulting (kurz KPC). Der Förderprozess gliedert sich in zwei Schritte. Im ersten Schritt ist eine Registrierung nötig. Nach Zusendung eines Links ist im zweiten Schritt die Antragstellung 24 Wochen ab dem Freischalten der Registrierung möglich. Zum Antrag muss eine Rechnung beigelegt werden. Es sollte daher sichergestellt werden, dass das gekaufte Elektroauto auch innerhalb von 24 Wochen bezahlt und geliefert werden kann.

Dein Unternehmen profitiert von Elektromobilität

Um weitere Informationen zum Förderwesen zu bekommen, bietet die Grünen Wirtschaft Wien am 20.06.2017 eine Infoveranstaltung zum Thema an. Es werden die möglichen Fahrzeugtypen sowie die Höhe der Förderungen am Beispiel einer Praxisrechnung dargestellt. Auch weitere Kriterien wie die „De-Minimis“-Förderung“ oder der Ökostromnachweis werden beim Infoworkshop näher beleuchtet. Kostenlose Anmeldung für den Workshop unter juergen.habringer@gruenewirtschaft.at Weitere Informationen werden hier angeboten.